Königlich Sächsische Staatseisenbahnen

Im Sachsen begannen die Erprobungen von Triebwagen vergleichswese früh. Die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen erprobten ab 1883 erstmals die aus heutiger Sicht skurril anmutenden Dampftriebwagen der Bauart Thomas. Diese Triebwagen bestanden aus einem zweiachsigen doppelstöckigen Wagen mit einem kurzgekuppelten einachsigen Maschinenwagen, die Gesamtlänge betrug 13,43 m. Die indizierte Leistung betrug ungefähr 100 PS, die Höschtgeschwindigkeit 55 km/h. Die Wagen wurden bei Hohenzollern gebaut und als Gattung Hz 0 eingereiht. Zum Einsatz kamen die Fahrzeuge um Leipzig und Pirna. Sie wurden bis 1900 ausgemustert.

1903 wagte die K.Sächs.Sts.B. einen neuen Versuch mit einem zweiachsigen Dampftriebwagen der Bauart Serpollet. Hersteller war die Maschinenfabrik Esslingen, die ähnliche Fahrzeuge schon an die Kgl. Württembergischen Staats-Eisenbahnen als Reihe DW und nach Baden geliefert hatte. Wegen ungenügender Dampfentwicklung bewährte sich das Fahrzeug aber nicht. Sein Verbleib ist unbekannt.

Dampftriebwagen

Fahrzeugnummer Hersteller Fabriknummer Baujahr Gattung Bauart        
3 Fahrzeuge
A Hohenzollern 293 1883 A2-n2 Der Verbleib dieses Fahrzeugs ist unbekannt.
B Hohenzollern 294 1883 A2-n2 Der Verbleib dieses Fahrzeugs ist unbekannt.
C Hohenzollern 295 1883 A2-n2 Der Verbleib dieses Fahrzeugs ist unbekannt.

Akkutriebwagen

Fahrzeugnummer Hersteller Fabriknummer Baujahr Gattung Bauart        
0 Fahrzeuge

Verbrennungstriebwagen

Fahrzeugnummer Hersteller Fabriknummer Baujahr Gattung Bauart        
2 Fahrzeuge
DET 1 Rastatt ? 1914 3'B'-de Dieses Fahrzeug wurde verschrottet.
DET 2 Rastatt ? 1914 3'B'-de Es liegen 4 Fotos dieses Fahrzeugs vor.
Fahrzeugnummer Hersteller Fabriknummer Baujahr Gattung Bauart        
2 Fahrzeuge
I MET 1 Busch ? 1916 Bo-el Dieses Fahrzeug wurde verschrottet.
I MET 2 Busch ? 1916 Bo-el Dieses Fahrzeug wurde verschrottet.