ET 197 | EB

Die Deutsche Reichsbahn in der Sowjetisch Besetzten Zone (SBZ) bzw. der Deutschen Demokratischen Republik (DDR, ab Oktober 1949) übernahm die in ihrem Einflussbereich vorhandenen zwei elektrischen Schmalspurtriebwagen ET 197 21 und ET 197 22 auf der sächsischen Schmalspurstrecke Klingenthal–Sachsenberg-Georgenthal mitsamt dreier passender Beiwagen (siehe DRG/DRB > ET 197 | EB > Sächsische Trieb- und Beiwagen).

Gemeinsam mit den beiden ursprünglich für die österreichische Lokalbahn Mödling–Hinterbrühl beschafften Triebwagen ET 198 01 und ET 198 02 bestritten die Fahrzeuge bis 1956 den Gesamtverkehr auf der Schmalspurbahn. 1954 ergänzte mit dem EB 197 24 ein weiterer Beiwagen den Fuhrpark, der zuvor auf dem Untergestell eines Werdauer Güterwagens neu aufgebaut wurde.

Mit dem Eintreffen von vier fabrikneuen Gotha-Triebwagen 1956 und 1958 (ET 198 03 bis ET 198 06) mitsamt Beiwagen (EB 198 03 bis EB 198 06) wurden die Fahrzeuge arbeitslos. Sie wurden 1959 ausgemustert und später verschrottet. Die drei EB 197 21 bis EB 197 23 sollen noch bis 1963 im Einsatz gestanden haben und schieden dann aus dem Bestand aus. EB 197 24 wechselte bereits 1959 auf das Meterspurnetz im Harz.

Triebwagen

Fahrzeugnummer Hersteller Fabriknummer Baujahr Gattung Bauart        
2 Fahrzeuge
ET 197 21 Busch (Bautzen) ? 1916 Bo-el Dieses Fahrzeug wurde verschrottet.
ET 197 22 Busch (Bautzen) ? 1916 Bo-el Dieses Fahrzeug wurde verschrottet.

Beiwagen

Fahrzeugnummer Hersteller Fabriknummer Baujahr Gattung Bauart        
4 Fahrzeuge
EB 197 21 Busch (Bautzen) ? 1917 2 Der Verbleib dieses Fahrzeugs ist unbekannt.
EB 197 22 Busch (Bautzen) ? 1917 2 Der Verbleib dieses Fahrzeugs ist unbekannt.
EB 197 23 Busch (Bautzen) ? 1926 2 Der Verbleib dieses Fahrzeugs ist unbekannt.
EB 197 24 Schumann (Werdau) ? 1916 GGm 2'2'