VT 04
Als die Deutsche Bundesbahn am 7. September 1949 gegründet wurde, gelangten in ihren Bestand mehrere der ehemaligen Schnelltriebwagen des Typs "Hamburg", mit denen die DRG ab Mai 1935 zum 100-jährigen Jubiläum der deutschen Eisenbahnen eine neue Epoche im Schnellzugverkehr einläutete. Unter ihnen befand sich auch der Prototyp-Wagen, der als "Fliegender Hamburger" ab Mai 1933 Maßstäbe für den Schnellverkehr zwischen Berlin und Hamburg setzte.
Insgesamt übernahm die DB sechs "Hamburg"-Einheiten, die als Baureihe VT 04 eingereiht wurden. Der "Fliegende Hamburger" erhielt die neue Nummer VT 04 000, die übrigen Wagen wurden als VT 04 101 ff eingereiht. Ein Außenseiter war dabei der ehemalige Zug 137 227, der zunächst als VT 04 105 bezeichnet wurde, 1951 aber auf dieselhydraulische Kraftübertragung umgebaut wurde und die Nummer VT 04 501 erhielt.
Die Einsätze dieser Züge endeten bis 1959, die VT 04.1 kamen bei der DR noch unter ihrer alten Nummer und ab 1970 als Baureihe 183 zu weiteren Einsatzehren. Erhalten geblieben ist von den DB-VT 04 leider nur der Torso des "Fliegenden Hamburgers" im Nürnberger Verkehrsmuseum. Immerhin existiert mit dem ehemaligen DRB-137 225 ein weiteres Exemplar dieser Typenfamilie als Denkmal im Leipziger Hauptbahnhof.
Liste VT 04.0 (a/b-Wagen; Prototyp "Fliegender Hamburger")
Liste VT 04.1 (a-Wagen)
Liste VT 04.1 (b-Wagen)
Liste VT 04.5 (a/b-Wagen; dieselhydraulisch)