Die in den westlichen Besatzungszonen verbliebenen vierachsigen Dieseltriebwagen der DRB übernahm die Deutsche Bundesbahn mit ihrer Gründung am 07.09.1949. Unter diesen befanden sich zahlreiche Wagen, die im Wesentlichen nach drei verschiedenen Grundrissen gestaltet worden waren (Einheitsgrundriss, Essener Grundriss, Eilzuggrundriss), aber zum Teil stark abweichende Motorisierungen aufwiesen. In der Mehrheit handelte es sich um dieselelektrische Wagen.
Bei der 1947 erfolgten Umzeichnung der Wagen wurden diese Fahrzeuge ihrer Motorisierung entsprechend als VT 30, VT 32, VT 33, VT 38 und VT 46 bezeichnet. Bei den Ordnungsnummern blieben zahlreiche Lücken, da auch die in der sowjetischen Besatzungszone verbliebenen Fahrzeuge in Erwartung einer baldigen Zusammenführung in diesem Schema berücksichtigt wurden.
Als VT 30 wurden ein Einzelstück eingereiht. Der ehemalige Wagen 137 190 war nach dem Einheitsgrundriss konstruiert, war aber mit einem Daimler Benz-Motor mit 450 PS Leistung ausgestattet. Er blieb bis 1965 bei der DB im Einsatz.
| Hersteller | Fabriknr. | Baujahr | Typ | urspr. Gattung | Bauart | Fahrzeugnr. | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Westwaggon | ? | 1936 | BC4ivT-34b | Bo'2'-de | VT 30 001 | ![]() |
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