VT 38

Die in den westlichen Besatzungszonen verbliebenen vierachsigen Dieseltriebwagen der DRB übernahm die Deutsche Bundesbahn mit ihrer Gründung am 07.09.1949. Unter diesen befanden sich zahlreiche Wagen, die im Wesentlichen nach drei verschiedenen Grundrissen gestaltet worden waren (Einheitsgrundriss, Essener Grundriss, Eilzuggrundriss), aber zum Teil stark abweichende Motorisierungen aufwiesen. In der Mehrheit handelte es sich um dieselelektrische Wagen.

Bei der 1947 erfolgten Umzeichnung der Wagen wurden diese Fahrzeuge ihrer Motorisierung entsprechend als VT 30, VT 32, VT 33, VT 38 und VT 46 bezeichnet. Bei den Ordnungsnummern blieben zahlreiche Lücken, da auch die in der sowjetischen Besatzungszone verbliebenen Fahrzeuge in Erwartung einer baldigen Zusammenführung in diesem Schema berücksichtigt wurden.

Als VT 38 wurden die dieselelektrischen Wagen eingereiht, bei denen es sich um Versuchsträger für die 1936 neu entwickelten 560 PS-Dieselmotoren handelte. Auf Grund ihrer besonders hohen Antriebsleistung wurden dieWagen vor allem auf der steigungsreichen Schwarzwaldstrecke eingesetzt.

Nach der Ausmusterung wurde der VT 38 002 schon 1961 zu einem Bahndienstwagen für die Tunnellichtraumprofilmessung umgebaut und ist bis heute erhalten.

Liste

Hersteller Fabriknr. Baujahr Typ urspr. Gattung Bauart Fahrzeugnr.
MAN 127373 1935 Einheitsgrundr. 35 BC4ivT-34c Bo'2'-de VT 38 000   Beheimatungsdaten vorhanden Untersuchungsdaten vorhanden Fahrzeug wurde verschrottet
MAN 127374 1935 Einheitsgrundr. 35 BC4ivT-34c Bo'2'-de VT 38 001   Beheimatungsdaten vorhanden Untersuchungsdaten vorhanden Verbleib ist unbekannt
MAN 127375 1935 Einheitsgrundr. 35 BC4ivT-34c Bo'2'-de VT 38 002 Foto(s) vorhanden Beheimatungsdaten vorhanden Untersuchungsdaten vorhanden  
MAN 127376 1936 Einheitsgrundr. 35 BC4ivT-34c Bo'2'-de VT 38 003   Beheimatungsdaten vorhanden   Verbleib ist unbekannt