Die in den westlichen Besatzungszonen verbliebenen vierachsigen Dieseltriebwagen der DRB übernahm die Deutsche Bundesbahn mit ihrer Gründung am 07.09.1949. Unter diesen befanden sich zahlreiche Wagen, die im Wesentlichen nach drei verschiedenen Grundrissen gestaltet worden waren (Einheitsgrundriss, Essener Grundriss, Eilzuggrundriss), aber zum Teil stark abweichende Motorisierungen aufwiesen. In der Mehrheit handelte es sich um dieselelektrische Wagen.
Bei der 1947 erfolgten Umzeichnung der Wagen wurden diese Fahrzeuge ihrer Motorisierung entsprechend als VT 30, VT 32, VT 33, VT 38 und VT 46 bezeichnet.
Eine Sonderrolle nahm dabei die beiden VT 46 wahr, die 1936 unter den Nummern 137 271 und 137 272 versuchsweise mit Maybach-Dieselmotoren und hydraulischen Getrieben von Voith und Maybach an die DRG geliefert wurden. Die Wagen entsprachen ansonsten dem Einheitsgrundriss, fielen aber durch die in der seitlichen Schürze nebeneinander angeordneten Lüftungsgitter auf.
Die Einnummerierung der Wagen erfolgte auf Grund der nur mit 90 km/h angegebenen Höchstgeschwindigkeit, die allerdings 1953 schon ohne Änderung der Nummer auf 110 km/h hochgesetzt wurde. Ob VT 46 501 tatsächlich mit dieser Nummer in den Einsatz gelangte, ist ungeklärt. Er wurde schon 1950 ausgemustert.
| Hersteller | Fabriknr. | Baujahr | Typ | urspr. Gattung | Bauart | Fahrzeugnr. | ||||
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| Westwaggon | 155546 | 1936 | BCPw4ivT-35 | B'2'-dh | VT 46 500 | ![]() |
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| Westwaggon | ? | 1936 | BCPw4ivT-35 | B'2'-dh | VT 46 501 | ![]() |
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