Übergang aus der vorangegangen Epoche.
Mit der Gründung der Deutschen Bundesbahn am 7. September 1949 wurden alle in der britischen und amerikanischen Westzonen verbliebenen xx zweiteiligen ET 25-Züge sowie xx Steuerwagen ES 25 übernommen. Im Bereich der französichen Besatzungszone verblieb der ET 25 026, der 1950 auf Befehl der französischen Besatzungsmacht zu einem Versuchsfahrzeug für 20 kV, 50 Hz für den Einsatz auf der Höllental- und Dreiseenbahn umgebaut wurde. Er erhielt daraufhin die Nummer ET 255 01 und gelangte mit dieser Ende 1951 in den DB-Bestand.
Der Werdegang der ET 25-Züge und der Steuerwagen bei der DB ist nicht einfach nachzuvollziehen und mündet in einem 1962 beginnenden Umbauprogramm, bei dem manche Wagen die Identitäten wechselten. Aus Gründen einer besseren Übersichtlichkeit sind die Detailerläuterungen daher in zwei weitere Zeitabschnitte unterteilt:
Die zweiteiligen ET 25 werden optional mit einteiligen ES 25 eingesetzt. Zwei ET 25-Züge werden in ET 55 umgebaut, zwei kurzzeitig als ET 26 bezeichnet. Sowohl unter den zweiteiligen Trieb- als auch den einteiligen Steuerwagen gibt es jeweils die Variante mit 1./2. Klasse (Nummernbereich 001 ff) als auch mit ausschließlich 2.Klasse (Nummernbereich 100 ff). Vor dem Umbau: ET 25 (a) | ET 25 (b) und ES 25
In einem großen Umbauprogramm werden die ET 25 vereinheitlicht. Die ES 25 werden zu Mittelwagen EM 25 umgebaut und verstärken die ET 25 zu dreiteiligen Triebzügen. Die Fahrzeugfronten werden durch moderne Fronten ersetzt. Überzählige ES 25 werden für verschiedene andere Einsatzzwecke weiterverwendet. Nach dem Umbau: ET 25 (a) | EM 25 | ET 25 (b)
Zum 1. Januar 1968 wurden alle 16 vorhandenen Züge sowie die beiden verbliebenen Steuerwagen EDV-gerecht in die Baureihen 425 | 825 umgezeichnet. Übergang zur nächsten Epoche.