Die Baureihe 425 | 435 ist als vierteiliger elektrischer Regionalverkehrszug in den Jahren 1999 bis 2007 ausgeliefert worden und gehört der Fahrzeugfamilie der Reihen 424-426 an. Die Endwagen werden als 425 bezeichnet, die Mitteltriebwagen als 435. Alle Fahrzeugteile sind untereinander mit Jacobsdrehgestellen verbunden. Sie verfügen über eine Scharfenbergkupplung und sind mit den Baureihen 424 und 426 in Mehrfachtraktion steuerbar. Die Höchstgeschwindigkeit kann je nach Ausrüstung bis 160 km/h betragen. Die Triebwagen sind grundsätzlich klimatisiert. Ihr Hauptmerkmal ist die erstmalige weitgehend freie Durchsicht durch den gesamten Zug, da die Wagenübergänge nicht verengt sind.
Die 1996 bestellten Züge der ersten Serie waren für den überregionalen Schnellverkehr bestimmt und wurden nach zahlreichen Anfangsschwierigkeiten zwischen 1999 und 2002 in Betrieb genommen. Als Verstärkerfahrzeuge waren die zweiteiligen und deshalb technisch adaptierten 426 vorgesehen. Eine Garnitur besteht aus je einem A-Wagen 425 und 435 und den B-Wagen 425 und 435, deren Ordnungsnummern um den Wert 500 erhöht sind.
Nach der grundsätzlichen Bewährung der Fahrzeuge wurden in den folgenden Jahren noch weitere Varianten geschaffen und mit unterschiedlichen Ausstattungsdetails auch Fahrzeuge für die S-Bahn-Vorlaufbetriebe Hannover, Rhein-Neckar und Bremen geschaffen, wobei eine Abgrenzung zur Baureihe 424 | 434 nicht mehr leicht fällt.
Die erste 144 Züge umfassende Bauserie (später erhöht auf 156) wurde von Adtranz, Siemens und DWA gebaut. Während des Baus firmierte Adtranz zu Bombardier um. Einsatzgebiet ist der überregionalen Schnellverkehr (Überlandverkehr), ausgestattet mit LZB, Höchstgeschwindigkeit 160 km/h (bei LZB-Betrieb). Die Fußbodenhöhe beträgt 798 mm. Die Züge haben eine innenliegende Trittstufe. Weitere Details in der Liste.
Liste 425.0 | 435.0 | 435.5 | 425.5
Unter der Nummerngruppe 425.2 sind die zweite (2003), vierte (2004) und fünfte (2008) Bauserie zusammengefasst, die sich in Einsatzgebieten und Ausstattung wiederum untereinander unterscheiden. Weitere Details hierzu in der Liste.
Liste 425.2 | 435.2 | 435.7 | 425.7
Die dritte Bauserie (2004) mit den Zügen 301-314 ist für den Regionalverkehr Plochingen bestimmt, während 315-320 die Züge für den S-Bahn-Vorlaufbetrieb Bremen sind. Liste 425.3 | 435.3 | 435.8 | 425.8