Epoche IIb (1937-1941)

In der nur vier Jahre währenden kurzen Epoche von 1937 bis 1941 tat sich in dem Bereich der Elektrotriebwagen viel: Zwar waren die elektrischen Züge nicht kriegswichtig, da sie eher dem zivilen Verkehr dienten. Aber durch die Übernahme des Sudetenlandes und die Angliederung Österreichs wurde der Park an Triebwagen durch zahlreiche Einzelstücke in relativ kurzer Zeit stark erweitert.

Schon Mitte der 1930er-Jahre zeichnete sich ab, dass die bestehenden Nummernblöcke innerhalb der Reisezugwagennummern für die Triebwagen langfristig nicht mehr ausreichen würden. Die Nummern galten noch bis Anfang 1941, dann trat ein neues Schema in Kraft, das in dem Abschnitt 1941 - 1949 behandelt wird.

Für die Jahre 1937-1941 ist festzuhalten, dass das DRG-Nummernschema für Elektrotriebwagen unverändert weitergeführt wurde. Bei den zahlreichen ehemaligen Lokalbahntriebwagen, die zum Beispiel durch die Verstaatlichung der LAG 1938 in den DRB-Bestand gerieten, machte man sich angesichts des erwarteten neuen Nummernsystem allerdings keine Mühe, diese in das bestehende System einzugliedern.

Die DRB-Bestände an Elektrotriebwagen sowie deren Bei- und Steuerwagen für den Zeitraum 1937 bis 1941 sind - wie gewohnt - links im Menü nach dem in diesem Zeitraum gültigen Nummernschema aufgeführt. Grau hinterlegte Fahrzeuge sind innerhalb dieses Zeitraums ausgeschieden, wobei es zu diesem Zeitraum noch keine größeren Verluste in Folge von Kriegshandlungen gab.