Unter der Nummerngruppe 425.2 | 435.2 sind die zweite (201-240 / Baujahr 2003), vierte (250-269 / Baujahr 2004) und fünfte (271-283 / Baujahr 2008) Bauserie zusammengefasst, die in erster Linie für den S-Bahn-Verkehr beschafft wurden und zum Teil nur geringe Unterschiede zur Baureihe 424 | 434 aufweisen.
Die Züge 201-240 sind für die S-Bahn Rhein-Neckar (Großraum Ludwigshafen/Mannheim/Heidelberg) bestimmt und entsprechen exakt den 424 | 434-Zügen aus Hannover, wenngleich sie keine LZB-Ausrüstung besitzen. Hier wie dort kommt man im Türbereich ohne eine innenliegende Stufe aus und überbrückt den Spalt zwischen Fahrzeug und der Bahnsteigkante mit einem 90 mm breiten ausfahrbaren Klapptritt - die Hublifte der ersten 425 | 435-Bauserie werden nicht mehr verwendet. Die Inneneinrichtung wurde etwas komfortabler gestaltet. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 140 km/h begrenzt. Die Züge besaßen anfangs, wie die 425.0, in jedem Endwagen ein 1.-Klasse-Abteil, das aber im Endwagen 425.7 seit 2007 gegen zusätzliche Sitzplatze 2. Klasse ausgetauscht wird. Alle Wagen sind in Ludwigshafen stationiert.
Die Züge 250-269 sind für den Regionalverkehr im Rhein-Neckar-Raum bestimmt und ebenfalls in Ludwigshafen stationiert. Sie besitzen nicht die Klappstufe der S-Bahn-Züge 201-240 und entsprechen in dieser Hinsicht wieder den 425.0 | 435.0. Diese Züge sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet werden und ebenfalls im S-Bahn-Verkehr Verwendung finden. Auch bei ihnen ist keine LZB installiert.
Die Züge 271-282 wurden als Nachbestellung 2008 ausgeliefert und sind für die S-Bahn Hannover bestimmt. Sie entsprechen wieder weitgehend der zweiten Bauserie (Züge 201-240 bzw. Baureihe 424 | 434) und besitzen den Klapptritt, erhielten jedoch zusätzliche Magnetschienenbremsen am mittleren Jakobsdrehgestell.