Aber auch bei der DR wandelte sich das Verständnis des Dieseltriebwagens weg vom "selbstfahrenden Reisezugwagen" hin zur eigenen Triebfahrzeugart. Auch wenn die alten DRG/DRB-Nummern nicht verändert wurden, setzte die DR im Laufe der Jahre den Zusatz "VT" vor die Fahrzeugnummer, so dass sich die bisherigen Stammnummern 133, 135 und 137 zu festen Baureihenbezeichnungen entwickelten. In den Lebensläufen der hier dargestellten Fahrzeuge gehen wir pauschal davon aus, dass die Dieseltriebwagen bei der DR den Zusatz "VT" erhielten - Fotos belegen allerdings, dass dies in vielen Fällen erst später bei anstehenden Neulackierungen und manchmal auch gar nicht ergänzt wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden sich bei der DR aus den Beständen der ehemaligen DRB insgesamt ca. xx Triebwagen mit Verbrennungsmotor, die größtenteils in sehr schlechtem Zustand waren und teilweise bereits stark geplündert waren. Unter diesen Fahrzeugen befanden sich 16 zweiachsige Nebenbahntriebwagen der 135er-Bauart, ein Schmalspurtriebwagen, immerhin 53 vierachsige Triebwagen für den Neben- und Hauptbahnverkehr sowie 31 mehr oder weniger vollständige Triebzüge der Bauart Hamburg, Leipzig, Köln, Berlin, Kruckenberg, Ruhr I, Ruhr Ib sowie Stettin. Darüber hinaus gelangte eine größere Anzahl an Bei- und Steuerwagen in die sowjetisch besetzte Zone.
Obwohl die Direktionen entsprechende Lokzählungen und Meldungen an das EZA München weitergaben, wurde der im Oktober 1947 dort erarbeitete neue Nummernplan für die ehemaligen DRB-Triebwagen nicht übernommen. Die in der sowjetisch besetzten Zone entstehende "neue" DR verwendete die bisherigen Nummern weiter, ergänzte aber in späteren Jahren schrittweise den Präfix vor der Nummer. Aus der bisherigen Wagennummer...
Aber auch bei der DR wandelte sich das Verständnis des Dieseltriebwagens weg vom "selbstfahrenden Reisezugwagen" hin zur eigenen Triebfahrzeugart. Auch wenn die alten DRG/DRB-Nummern nicht verändert wurden, setzte die DR im Laufe der Jahre den Zusatz "VT" vor die Fahrzeugnummer, so dass sich die bisherigen Stammnummern 133, 135 und 137 zu festen Baureihenbezeichnungen entwickelten. In den Lebensläufen der hier dargestellten Fahrzeuge gehen wir pauschal davon aus, dass die Dieseltriebwagen bei der DR den Zusatz "VT" erhielten - Fotos belegen allerdings, dass dies in vielen Fällen erst später bei anstehenden Neulackierungen und manchmal auch gar nicht ergänzt wurde.
Während die von der DRB übernommenen Triebwagen ihre angestammten Nummern behielten, musste die DR auch eine größere Anzahl von Triebfahrzeugen verschiedener Privatbahnen einnummerieren, die zwischen 1949 und 1952 in "Volkes Hand" übergingen und fortan der DR zugehörten. Darunter befanden sich auch zahlreiche Dieseltriebwagen. Diese wurden in das bestehende Nummernsystem eingeführt, wobei grundsätzlich Ordnungsnummern ab 501ff vergeben wurden. Die "Feinaufteilung" wird in jedem Baureihenkapitel separat aufgelistet.
Die am wenigsten beschädigten Triebwagen wurden baldmöglichst wieder in Betrieb genommen, aber an eine kurzfristige Wiederinbetriebnahme der meisten Fahrzeuge war zunächst nicht zu denken. Vor allem für den Dienst auf den von Berlin ausgehenden Hauptstrecken fehlten die hochwertigen Schnelltriebwagen.
..., so dass die meisten Triebwagen in vielen Fällen noch einige Jahre auf Abstellgleisen verbrachten.